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REVIEW ~ Das ferne Licht der Sterne

Rezension Das ferne Licht der sterne
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Hi! Wie schön das du zurück auf meinen Blog gefunden hast.
Ich freu mich, dass du hier bist und wünsch dir Viel Spaß beim Lesen.

Diese Rezension zu Das ferne Licht der Sterne von Laura Lam ist meine persönliche, ehrliche Meinung zum Buch.

Provokant, spannend und erschreckend Realitätsnah

Infos zum Buch

Autor: Laura Lam
Verlag: Knaur
Seitenanzahl: 384
Preis: 16,99 [Taschenbuch] 14,99 [Taschenbuch]
ISBN: 978-3-426-52700-9
Erschienen am 1. Juni 2021

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*Affilliate Links

Erster Satz

Dreißig Jahre lang hat Dr. Naomi Lovelace keine Interviews gegeben.

Darum geht es

Die Erde steht am Rande eines Kollaps. Weite Teile der Erde sind unbewohnbar. Krieg und Brände herrschen auf dem Planeten, Krankheiten und Luftverschmutzung bedrohen die Menschheit. Die Hoffnung, das Schlimmste abzuwenden, stirbt. Derweil machen sich fünf mutige Frauen auf den Weg in die weiten des Alls, um zu einem Planeten zu reisen, auf dem die Menschheit weiterleben könnte. Naomi Lovelace glaubte an die Mission, den Exoplaneten Cavendish zu besiedeln und die Menschheit zu retten. Gemeinsam mit ihrer Adoptivmutter Valerie Black und drei weiteren qualifizierten Frauen begießt sie sich auf diese Mission. Doch in den Weiten des Alls kommen ihr erstmals zweifel an Valerie, ihrer Kommandantin auf dem Raumschiff. Sie hat Geheimnisse vor ihr und Naomi dämmert nach und nach, dass sie gar nicht dieselben Ziele verfolgen.

Über Laura Lam

Bestsellerautorin Laura Lam wuchs in Kalifornien auf und lebt heute in Schottland. Neben ihrer Arbeit als Schriftstellerin unterrichtet sie Creative Writing an der Edinburgh Napier University. Ihr Roman »Das ferne Licht der Sterne« ist ein dystopischer Thriller, der gekonnt gesellschaftliche und politische Themen miteinander vereint und dabei eine düstere, aber am Ende hoffnungsvolle Zukunftsvision schafft.

Weitere Werke

  • Fantastische Aussichten
  • Dark World
Warnung vor möglichen Spoilern

Es besteht die Möglichkeit gespoilert zu werden. Ich versuche immer meine Rezensionen möglichst Spoilerfrei zu verfassen, aber es kann sein, dass ich auf einige Punkte eingehe, um meinen Standpunkt/meine Meinung zu diesem Buch zu verdeutlichen.

Wie es mir gefallen hat

»Düster, hochspannend, voller unerwarteter Wendungen – und doch bis zum Ende voller Hoffnung.« – Booklist

Der Klappentext hat mich wirklich angesprochen. Die Idee von fünf mutigen Frauen, die ein Raumschiff kapern um die Menschheit zu retten, hat mir sehr gut gefallen und mit jeder Seite stieg meine Begeisterung.

Über die Cover Gestaltung

Simpel und doch wunderschön und aussagekräftig. Die Gestaltung wirkt auf den ersten Blick nicht sehr aufregend, wenn nicht sogar klischeehaft. Doch es spiegelt einfach hervorragend die Geschichte und auch die Stimmung des Buchs wieder. auch die Typografie passt sehr gut dazu. Manchmal muss es gar nicht super aufregend sein und eine gute Wirkung zu erzielen.

Bewertung: 5 von 5.
Rezension Das ferne Licht der sterne: Markierungen im Buch.
Meine Markierungen im Buch.

Über den Schreibstil

Ich bin wirklich verliebt in den Schreibstil von Laura Lam. Sie konnte mich von der ersten Seite an fesseln und zog mich regelrecht in ihre Geschichte. Es war unglaublich spannend, tiefgründig, emotional und mitreißend. Ich Erzählstil macht einfach Spaß, ist visionär und vor allem auch provokant.

Bewertung: 5 von 5.

So viele Millionen Menschen dort unten. Wenn die Atalanta es nicht schaffte, würden all diese Lichter verlöschen.
– Seite 47

Über die Charaktere

Naomi Lovelace hat mir als Protagonistin in diesem spannenden Buch unheimlich gut gefallen. Sie ist mir schnell ans Herz gewachsen. Sie ist eine starke, junge, intelligente Frau, die alles daran setzt, die Menschheit zu retten und dabei nicht auf ihre Moral verzichtet.

Valerie Black ist mir zu Beginn ebenfalls sympathisch gewesen – wenn auch etwas suspekt. Sie ist eine ehrgeizige Frau mit einer Vision. Ich muss ehrlich sagen, dass ich sie bis zum Schluss verstehen konnte und ihren Gedankengang absolut nachvollziehen kann.

Auch die anderen Frauen auf dem Schiff haben mir gut gefallen. Sie alle haben die Geschichte so einzigartig gemacht. Diese völlig unterschiedlichen Charaktere, die Hand in Hand arbeiten mussten. Es war ganz wundervoll zu lesen. Besonders gefallen hat mir auch, dass Hart und Hixon verheiratet waren.

Allgemein wurden einige queere Figuren mit eingebracht. Das fand ich wunderbar.

Evan Kan ist mir von allen Figuren der liebste. Auch wenn man ihn lediglich in den Chatnachrichten oder den Rückblicken etwas kennenlernte.

Bewertung: 5 von 5.

Über die Handlung

Das Buch hält so einige Wendungen bereit und ist trotz des dramatischen Verlaufs und den Krisen auf dem Planeten doch bis zum Schluss voller Hoffnung.

Unvorhersehbar, provokant und erschreckend.

Es spiegelt auch viele wichtige politische und gesellschaftliche Themen wieder, wie Sexismus und Feminismus. Zudem spricht es deutlich die verherrenden Folgen des Klimawandels an und wirkt sehr realitätsnah.

Das Lesen hat unglaublich viel Spaß gemacht und ich konnte auch kaum aufhören, über diese Handlung nachzudenken. Besonders für Spannung gesorgt hat auch der stetige Wechsel zwischen einigen Rückblicken von Naomi und der Handlung in der Gegenwart. Das hat sowohl für Abwechslung als auch dafür gesorgt, dass man einfach weiterlesen möchte.

Das erste Baby im All

Ganz besonders gefallen hat mir die Schwangerschaft der Protagonistin. Dadurch bekam dieser erschreckende Klima-Thriller noch zusätzlich eine romantische und vor allem sehr bewegende Komponente.

Es gibt nur wenige, die zugeben würden, dass Valeries Plan letztendlich doch aufgegangen ist. Dass erst der Mord an so vielen Menschen geschafft hat, was all die Zahlen und Statistiken vorher nicht erreicht hatten, nämlich dass die Menschheit aufwachte und handelte.
– Seite 376

Der Appell dieses Buchs ist klar: Wir sollten etwas ändern und nicht auf etwas so dramatisches Warten, wie es in diesem Buch der Fall war.

Besonders das Ende hat mir wahnsinnig gut gefallen. Es lässt einen Hoffnungsvoll und Glücklich zurück.

Bewertung: 5 von 5.

Fazit

Ein absolut faszinierender, visionärer und vor allem provokanter Klima-Thriller, der in den geheimnisvollen Weiten des Alls spielt. Eine Herzensempfehlung von mir!

Gesamt

Bewertung: 5 von 5.
Signatur der Autorin
Weitere Leserstimmen zu Das ferne Licht der Sterne von Laura Lam

Hope

Hi! Ich bin Hope, 20 Jahre alt und bereits seit 2016 als Bloggerin aktiv. Some facts: Slytherin Girl | Coffee addicted | Ultimate Bias: Lee Taemin

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