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REVIEW ~ Eisige Wellen

Hi! Wie schön das du zurück auf meinen Blog gefunden hast.
Ich freu mich, dass du hier bist und wünsch dir Viel Spaß beim Lesen.

Diese Rezension zu Eisige Wellen von Leigh Bardugo ist meine persönliche, ehrliche Meinung zum Buch.

Spoiler Warnung

Da es sich bei „Eisige Wellen“ um den zweiten Band der Grisha-Trilogie geht, kann es in dieser Rezension zu Spoilern kommen. Zudem gehe ich bewusst auf einige Dinge ein, die den Verlauf der Handlung spoilern! Wenn du das Buch also noch nicht kennst, dann solltest du die Rezi nicht lesen.

Atemberaubend, Nervenaufreibend, Witzig und spannend bis zum Schluss

Infos zum Buch

Autor: Leigh Bardugo
Verlag: Knaur
Seitenanzahl: 448
Preis: 12,99 € [Taschenbuch] 9,99 € [eBook]
ISBN: 978-3-426-52445-9
Erschienen am 1. April 2020

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Erster Satz

Früher, lange bevor sie die Wahre See befuhren, hatten der Junge und das Mädchen immer wieder von Schiffen geträumt: Schiffe, randvoll mit Geschichten, verzauberte Schiffe mit Masten aus wohlriechenden Zedernholz und mit Segeln aus purem Gold, von Jungfrauen gesponnen.

Klappentext

Nach ihrem furchtbaren Kampf gegen den Dunklen, den ältesten und mächtigsten der Grisha, mussten Alina und Mal aus Ravka fliehen. Doch selbst jenseits der Wahren See sind sie nicht sicher: Der Dunkle hat überlebt und ist entschlossener denn je, sich Alinas besondere Kräfte zunutze zu machen. Denn nur mithilfe ihrer Magie kann es ihm gelingen, den Thron von Ravka an sich zu reißen.

In die Enge getrieben, bittet Alina schließlich den berüchtigten Freibeuter Stormhond um Hilfe und macht sich auf, die Armee der Grisha anzuführen.

Über Leigh Bardugo

Leigh Bardugo wurde in Jerusalem geboren und wuchs in Los Angeles auf. Nach Stationen im Journalismus und im Marketing kam sie schließlich als Special Effects-Designerin zum Film. Leigh lebt und schreibt in Hollywood.

Weitere Werke

  • Wonder Woman: Kriegerin der Amazonen
  • Batman: Nightwalker
  • Catwoman: Diebin von Gotham City
  • Superman: Dawnbreaker
  • The Demon in the Wood
  • Eisige Welle
  • Lodernde Schwingen
  • Das Lied der Krähen
  • Das Gold der Krähen
  • King of Scars
  • Rule of Wolves

und viele mehr.

Markierungen der besten, spannendsten und witzigsten Stellen.

Wie es mir gefallen hat

Nachdem mich der erste Band nicht zu 100 % überzeugen konnte, war ich doch etwas überrascht, dass mich Band zwei so sprachlos zurückließ.

Über die Cover Gestaltung

Ich liebe die Gestaltung abgöttisch. Von der Illustration, dem Marmoreffekt, den goldenen Akzenten bis hin zu der Typografie. Das Cover des zweiten Bands gefällt mir durch die Farbgebung noch mal besser als Band Eins. Durch den stärkeren Kontrast vom Schwarz und den hellen blau/Türkis-Tönen kommen die Farben einfach besser rüber.

Bewertung: 5 von 5.

Über den Schreibstil

Der Schreibstil der Autorin ist absolut wunderbar. Er lässt sich leicht und flüssig lesen, ist sowohl lebendig als auch unglaublich fesselnd. Sie hat es geschafft, mich mit ihrem Stil vollkommen nach Ravka zu entführen und in ihre Welt abzutauchen, mir jede Einzelheit bildhaft vorzustellen.aus der Rezension zu Band 1

Dem kann ich nichts weiter hinzufügen. Ihr Schreibstil ist sowohl leicht verständlich und angenehm zu lesen, als auch lebendig und fesselnd, sodass man sich richtig in die Handlung hineinversetzen kann. Einfach genial!

Bewertung: 5 von 5.

»Keine Grisha hat jemals einen zweiten Kräftemehrer gehabt. Die Risiken…«
»Oh, dieses Wort solltest du in meiner Gegenwart besser nicht verwenden. Denn ich liebe das Risiko.«
– Seite 96

Über die Charaktere

NIKOLAI LANTSOV!!! Mehr muss ich eigentlich nicht sagen.

Alina hat mich auch in diesem Band immer wieder überraschen können. Sie ist mir wirklich ans Herz gewachsen. Ich habe mit ihr mitgefiebert, habe mit ihr gelitten und mit ihr gelacht. Im zweiten Band der Trilogie überzeugte sie mich vor allem mit ihrer Verletzlichkeit und ihrem Eifer. Ja, sie wirkte insgesamt sehr zerstreut und zwiegespalten, aber für mich war das Ganze ihre Fehler und Ängste einfach menschlich. Die kleinen und großen Makel machten sie lebendig. Trotz allem, was vor gefallen war, setzte sie alles daran, Rivka zu retten und setzt sich trotz ihrer mangelnden Erfahrung als Anführerin der zweiten Armee durch. Ich fand ihre ganze Entwicklung im zweiten Band wunderbar.

Mal ging mir in diesem Band etwas auf die Nerven. Zunächst fing ich endlich an, ihn etwas zu mögen. Mit seiner liebevollen Art, wie er mit Alina umging. Er sorgte sich um sie und beschützte sie. Doch sobald sie in Os Alta ankamen, veränderte er sich zum Schlechten. Ab einem gewissen Punkt war es einfach für mich unverzeihlich, was er da abzog. Doch zu seiner Verteidigung: Auch Alina verhielt sich in deren Beziehung nicht vorbildlich. Sie beiden haben Fehler gemacht.

Alina: »Nimmst du jemals etwas ernst?«
Sturmhond: »Nach Möglichkeit nicht. Denn sonst wäre das Leben viel zu öde.«
– Seite 94

Sturmhond, Sobachka, Nikolai Lantsov: Er ist und bleibt einfach mein absolutes Highlight in diesem Buch. Von Beginn an habe ich diesen Charakter geliebt. Er sorgte für die witzigsten, unterhaltsamsten Dialoge und für reichlich Spannung. Er ist charmant, stark, loyal, er ist taktisch sehr begabt, hat die genialsten Ideen und er ist schlagfertig, weiß immer stets, was er sagen soll. Doch ebenso vielschichtig ist der Freibeuter. Ob er in diesem Band jemals er selbst war, kann ich nicht sagen. Er hat gelernt sich zu verstellen, so zu spielen, wie andere es eben von ihm erwarten. Er passt sich hervorragend an.

Mal: »Sieh dich vor, Nikolai. Prinzen bluten genauso wie andere Menschen auch.«
Nikolai zupfte eine unsichtbare Staubfluse von seinem Ärmel.
»Ja«, sagte er,»aber sie bluten in besserer Kleidung.«
– Seite 256

Tamar und Tolya sind mir sofort ans Herz gewachsen. Die Zwillinge, die unter Sturmhond dienen, waren mir von Beginn an sympathisch. Sie sind beide stark, stolz und loyal.

Ich kann gar nicht aufhören über die Protagonisten und Nebenfiguren des Buchs zu schwärmen. Es sind sowohl viele Bekannte Gesichter wieder aufgetaucht, als auch neue dazu gekommen.

Bewertung: 5 von 5.
Markierungen der besten, spannendsten und witzigsten Stellen.

Über die Handlung

Ich weiß wirklich nicht, was ich hier erzählen soll. Das Buch hat mich wahrlich sprachlos zurückgelassen.

An keiner Stelle wurde es langweilig. Schon der Einstieg baute Spannung auf und überraschte mich mit einem ganz anderen Verlauf, als ich es erwartet hatte. Zudem kam schon relativ früh mein Lieblingscharakter ins Spiel: Sturmhond. Der Freibeuter und Kapitän der Volkvolny. Er hat einfach dafür gesorgt, dass diese düstere Handlung an Witz gewinnt. Die Dialoge zwischen ihm und Alina waren köstlich. Ich hab mich total weggeschmissen und gefühlt alle zwei Seiten mit Sticky Notes markiert.

Im Verlauf des Buchs überraschte mich die Autorin immer wieder mit Wendungen, die dafür sorgten, die Spannung aufrecht zu erhalten. Außerdem baute sie zahlreiche epische Szenen ein, die mich einfach sprachlos machten.

Auch wenn ich länger drüber nachdenke, fällt mir einfach nichts ein, was mich hier gestört hat. Ich fand es einfach nur genial!

Bewertung: 5 von 5.

WARNUNG: Dieses Buch enthält einige sehr krasse Gewaltszenen!

Fazit

Bemerkenswert spannende und fesselnde, zugleich auch witzige und unterhaltsame Fortsetzung der Trilogie. Ein Buch, das mich bis zum Schluss nicht losließ, mich tief in seinen Bann zog, mich lachen und weinen ließ und epische Wendungen bereit hielt.

Gesamt

Bewertung: 5 von 5.
Signatur der Autorin
Weitere Leserstimmen zu Eisige Wellen von Leigh Bardugo

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2 COMMENTS

  • Sani Hachidori

    Danke, für die Verlinkung! 😊🍀 Hab mich grad riesig drüber gefreut!

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