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REVIEW ~ Kleine Wunder um Mitternacht

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Hi!
Schön das du zurück auf meinen Blog gefunden hast.

Ich freu mich, dass du hier bist und wünsch dir Viel Spaß beim Lesen.

Exklusive Bloggeraktion

Happy Release-Day!

Ich hatte die Möglichkeit im Rahmen einer Bologgeraktion das Buch vorab zu lesen. Mir hat es wirklich viel Spaß gemacht und die Geschichte hat mich auch zutiefst berührt. Hier ist nun zum Erscheinungstag meine Rezension!

Eine magische Geschichte aus Japan, die mich zutiefst berührt hat

Infos zum Buch

Autor: Keigo Higashino
Verlag: Limes
Seitenanzahl: 416
Preis: 20,00 € [Hardcover] 15,99 € [Hardcover]
ISBN: 978-3-8090-2710-2
Erschienen am 13. April 2021

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Erster Satz

Es war Shotas Idee.

Darum geht es

Drei Kleinkriminelle suchen nach einem Einbruch schutz in einem Verwaisten alten Haus, welches früher einmal ein Gemischtwarenladen war. Sie wollen sich die Nacht dort verstecken und beim Morgengrauen mit ihrer Beute verschwinden, doch dann wird ein Brief eingeworfen. Vor der Tür konnten sie aber niemanden sehen und als sie den Brief lesen, stellt sich heraus, dass er aus der Vergangenheit kommt. Der Brief ist an den ehemaligen Besitzer des Ladens gerichtet, der zu seiner Zeit Ratschläge an jene gegeben hat, die darum gebeten haben. Auch damals wurde ein Brief eingeworfen und am nächsten Morgen wartete die Antwort im Milchkasten hinter dem Haus.

Die drei Männer beantworten den Brief und fangen eine Korrespondenz mit der Vergangeheit an. Wie das funktioniert, wissen sie nicht, doch es hängt scheinbar mit dem geheimnisvollen Laden zusammen und die Antwort findet sich in der Vergangenheit.

Über den Autor

Keigo Higashino wurde 1958 in Osaka, Japan geboren. Nach seinem Studium an der Osaka Prefecture University und einer Tätigkeit als Ingenieur begann er, Kriminalromane zu schreiben – und zwar mit sensationellem Erfolg. Seine Bücher über den Physikprofessor Yukawa wurden international millionenfach verkauft, für Kino und Fernsehen adaptiert sowie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Mit »Kleine Wunder um Mitternacht« hat sich Higashino zur Gänze neu erfunden und legt einen raffiniert konzipierten und tief berührenden Roman vor. Er lebt zurückgezogen in Tokio.

Weitere Werke

Romane
  • 2005: Yōgisha X no Kenshin (容疑者Xの献身, wörtlich: „Die Aufopferung der Tatverdächtigen X“)
  • 2008: Seijo no Kyūsai (聖女の救済)
  • 2011: Manatsu no Hōteishiki (真夏の方程式)
  • 2012: Kindan no Majutsu (禁断の魔術)
Kurzgeschichtensammlungen
  • 1998: Tantei Garireo (探偵ガリレオ)
  • 2000: Yochimu (予知夢)
  • 2008: Garireo no Kunō (ガリレオの苦悩)
  • 2012: Kyozō no Dōkeshi (虚像の道化師)
Kyōichiro-Kaga-Reihe
  • Sotsugyō (卒業), 1986
  • Nemuri no Mori (眠りの森), 1989
  • Dochiraka ga Kanojo o Koroshita (どちらかが彼女を殺した), 1996
  • Akui (悪意), 1996
  • Watashi ga Kare o Koroshita (私が彼を殺した), 1999
  • Akai Yubi (赤い指), 2006
  • Shinzanmono (新参者), 2009
  • Kirin no Tsubasa (麒麟の翼), 2011
  • Inori no Maku ga Oriru Toki (祈りの幕が下りる時), 2013
Sonstige Bücher
  • Ningyō-tachi no Ie (人形たちの家), 1983
  • Makyū (魔球), 1984
  • Hōkago (放課後), 1985
  • Meitantei no Okite (名探偵の掟), 1996
  • Himitsu (秘密), 1998
  • Byakuyakō (白夜行), Shueisha, Tokio 1999
  • Lakeside (レイクサイド, Reikusaido), 2001
  • Ryūsei no Kizuna (流星の絆), 2008

Wie es mir gefallen hat

Ich habe mich sehr gefreute, als das wundervoll verpackte Paket bei mir eintraf. Das Buch hat mich gleich angesprochen, schon allein, weil ich ein großer Japanfan bin. Amüsanter weise habe ich aber bisher noch nie ein Buch eines japanischen Autors gelesen.

Über die Cover Gestaltung

Ich hab mich sofort in das Cover verliebt, schon als ich es in der Mail des Verlags gesehen habe. Es schreit mit seinen hellen, sanften Farben und den Kirschblüten förmlich nach Sommer und Japan. Auch die Typografie und die Anordnung des Titels haben mir hier sehr gut gefallen. Durch das Rot sticht der Titel schön hervor und geht nicht in den Illustrationen unter.

Bewertung: 5 von 5.

Über den Schreibstil

Ganz anders und ungewohnt. Simpel, aber doch fesselnd und lebendig. Es hat mich überrascht, wie deutlich man merkt, dass der Autor aus Japan kommt. Ich kann es gar nicht richtig beschreiben, aber der Stil hat so etwas an sich, was ich auch aus den K-Dramas und den vielen Animes kenne. Das hat mir aber wirklich gut gefallen. Das Buch ließ sich sehr angenehm und flüssig lesen. Ich konnte mich schön in die Handlung versinken lassen.

Bewertung: 5 von 5.

»[…]Das freut mich natürlich, aber wenn ich sie lese, habe ich unwillkürlich das Gefühl, meine Ratschläge haben nur funktioniert, weil diese Menschen sie umgesetzt haben. Hätten sie nicht die Entschlossenheit gehabt, ihren Teil dazu beizutragen, hätten sie gar nicht nichts erreicht, egal was ich geschrieben hätte.«
– Seite 181

Über die Charaktere

In diesem Buch kamen zahlreiche Figuren vor, die unterschiedlicher nicht sein konnten.

Herr Namiya ist ein waiser alter Mann, der seine Erfüllung darin gefunden hatte, anderen Menschen Ratschläge zu erteilen. Das hat er bis zu seinem Tod mit Leidenschaft und Sorgfalt gemacht. Er hat das Leben jedes einzelnen maßgeblich beeinflusst.

Atsuya, Shota und Kohein sind ganz wunderbare Protagonisten, die das Herz am rechten Fleck haben. Sie hatten es bisher auch nicht einfach und gerieten daher auf die schiefe Bahn, doch diese Nacht und diese Briefe verändern sie. Shota und Kohein sind mir wesentlich schneller ans Herz gewachsen als Atsuya, der mir mit seiner pessimistischen Art etwas auf die Nerven ging.

Allein auch an den Figuren, an deren Charakter und Verhalten, merkte man, dass der Autor aus Asien kam. Es war völlig ungewohnt, hat mir aber trotzdem gut gefallen. Ich hab mich schnell daran gewöhnen können.

Bewertung: 5 von 5.

Über die Handlung

Ich bin wirklich begeistert von diesem Roman. Er hat so einen wundervollen, spannenden Aufbau, der mir einfach gefallen hat.

Der Autor spielt hervorragend mit den verschiedenen Erzählperspektiven und gibt dem Leser immer nur häppchenweise Infos dazu, sodass sich das Gesamtbild des Romans erst nach und nach ergibt. Mit jedem Kapitel kamen neue Hinweise, neue Fakten dazu und am Ende hat man dann verstanden, wie alles miteinander zusammenhängt. Das war einfach so wunderbar! Das Buch zu lesen war wie ein Puzzle zusammenzusetzen. Erst wenn man das letzte Kapitel gelesen hat, wenn man das letzte Puzzleteil eingesetzt hat, dann kann man das Bild erkennen. Und das hat der Autor so grandios geschafft, dass ich wirklich nur darüber schwärmen kann. Es hat einfach so viel Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen.

Das Buch war auch unendlich emotional. Mehr als einmal kamen mir die Tränen. Higashino schreibt in „Kleine Wunder um Mitternacht“ über das Leben vieler verschiedener Menschen, die durch die Briefe an Herrn Namiya zusammenfinden. Es zeigt die unterschiedlichsten Probleme des Lebens, von Geldsorgen über Familienprobleme und Zukunftsängste. Das Einzige, was eben alle Menschen miteinander verbindet, sind die Briefe. Zu sehen, was für einen Einfluss die Ratschläge haben, die Herr Namiya bzw. eben die drei Männern aus der Gegenwart den Betroffenen geben, finde ich wahnsinnig bewegend.

Schlussendlich kam es aber nicht darauf an, was für ein Ratschlag gegeben wurde, sondern was die Betroffenen daraus machen. Das brachte der Autor einfach hervorragend und wirklich berührend rüber. Allein jetzt, wo ich darüber schreibe, kommen mir schon wieder die Tränen. Das Buch ist definitiv mein Monatshighlight.

Bewertung: 5 von 5.

Fazit

Mein Monatshighlight: Ein zutiefst bewegendes und spannendes Buch in dem die Vergangenheit mit der Gegenwart kommuniziert. Das Buch zu lesen war wie ein Puzzle zusammenzusetzen. Erst wenn man das letzte Kapitel gelesen hat, also wenn man das letzte Puzzleteil eingesetzt hat, dann kann man das gesamt Bild erkennen.

Gesamt

Bewertung: 5 von 5.
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